Das innere Kind

In jedem von uns wohnt ein etwa 3-jähriges verletztes Kind, das sich nach Liebe und Geborgenheit sehnt.

Das innere Kind hat alle Verletzungen, alle Erfahrungen, alle Traumata und alle negativen Gefühle gespeichert.

Wir glauben und hoffen, dass unsere Erfahrungen aus der Vergangenheit keine Auswirkungen auf die Gegenwart und Zukunft haben.

Aber wir haben diese Erfahrungen und die damit verbundenen Gefühle nur in unser Unterbewusstsein (inneres Kind) verdrängt. Ja, uns regelrecht abgespalten.

Aber Diese Erfahrungen und Gefühle wirken im Unterbewusstsein in uns. Sie bestimmen unser Denken und Handeln.

Denn es ist so, dass unser Bewusstsein in unserem Leben nur 5% ausmacht.

Unser Unterbewusstsein die restlichen 95%.

Unser Denken und Handeln wird also zu 95% von unserem Unterbewusstsein bestimmt.

Und das wirkt sich in allen Bereichen unseres Lebens aus.

Egal ob im Beruf, in Partnerschaften, Freundschaften, im Umgang mit unseren Kindern.


Wenn wir lernen unserem inneren Kind die Liebe zu geben, die es braucht, lösen sich alle diese Probleme, ja sogar Krankheiten, Übergewicht und jegliche Unzufriedenheit in Luft auf.
Denn wir lernen selbst zu lieben.

Wir lernen Selbstreflexion.

Wir lernen Selbstbeobachtung.
Wir lernen Selbstvertrauen

Wir werden uns vollkommen bewusst wer wir sind, und was wir wollen.

Wir leben zwar in einem erwachsenen Körpern, doch seelisch sind wir fast alle noch kleine Kinder.

Wir sind bedürftig nach Liebe, Anerkennung, Geborgenheit und Schutz. Und suchen dies alles im Außen über Partner, Arbeitund vielem anderen.

Indem wir in einen kontinuierliche, bewussten und empathischen Kontakt mit dem unterversorgten inneren Kind in uns erlöst treten, heilt und löst sich diese Bedürftigkeit.

Und lässt uns mit der Zeit wahrhaft erwachsen werden.

Was passiert, indem wir unser inneres Kind heilen:

Unsere Gesundheit verbessert sich und wir sind zunehmend fähig, unsere emotionalen Reaktionen auf die eigene Vergangenheit zu ändern.

Unsere Partnerschaften verbesern sich, weil wir Äußerungen unseres Partners nicht mehr persönlich nehmen.

Anstatt verletzt zu sein, gehen wir in die Selbstreflexion.


Kinder sind von ihren Eltern abhängig und haben ganz konkrete Bedürfnisse: sich zugehörig, geliebt, gehört und verstanden zu fühlen, Anerkennung, Geborgenheit, Schutz und Nähe zu erfahren.


Werden diese kindlichen Bedürfnisse von den Eltern nicht oder nur ungenügend gesehen und befriedigt, dann streben sie auch dann noch nach Erfüllung und Befriedigung, wenn wir längst erwachsen sind.


Wir tragen dann als Erwachsene ein verletztes Kind in uns, das sich zu kurz gekommen, ungesehen, ungeliebt oder alleingelassen fühlt, und das ständig versucht, die innere Leere doch noch zu füllen.


Wir suchen diese Bedürfniserfüllung bei anderen Menschen wie Partnern, Kindern, Freunden oder Arbeitskollegen, aber auch Tiere, Arbeit, Schokolade, Alkohol und Drogen, materielle Dinge oder Ablenkungen verschiedenster Art (zum Beispiel Fernsehen, Computer- und Handyspiele) füllen.

Mit der Hoffnung die innere Leere doch noch aus zu füllen.

Mit anderen Worten: Wir sehen körperlich aus wie Erwachsene, sind jedoch innerlich noch immer klein und emotional in kindlicher Abhängigkeit an unsere Herkunftsfamilie gebunden – obwohl wir längst von zu Hause ausgezogen sind.

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